KOSTENERSTATTUNG

KOSTEN

Mein Behandlungshonorar richtet sich nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Die Behandlungskosten werden in der Regel von den privaten Krankenversicherungen und der Beihilfeversicherung übernommen. Falls Sie als gesetzlich Versicherter über eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker verfügen, werden meine Leistungen ebenfalls erstattet. Die Höhe der Kostenerstattung richtet sich nach Ihrem abgeschlossenen Versicherungsvertrag.

Die Kosten für osteopathische Behandlungen werden teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen auch ohne Zusatzversicherung bezuschusst. Hierzu benötigen sie ein Privatrezept für Osteopathie von einem Arzt.

Bitte klären sie im Vorfeld, ob und in welchem Umfang Ihre Krankenkasse Heilpraktikerleistungen übernimmt.
Die Behandlung zahlen sie zunächst selbst und reichen die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse ein.

Selbstverständlich können Sie auch als Selbstzahler meine Leistungen in Anspruch nehmen. Die Kosten hierfür richten sich nach Dauer und Art der Anwendung.

Patienteninformationen für die private Physiotherapie

Die von mir für Sie erbrachten Leistungen werden in der Regel durch eine ärztliche Verordnung festgelegt. Zwischen Ihnen als Patient und mir als Leistungserbringer wird ein Honorarvertrag abgeschlossen, in dem Sie die Preise durch Ihre Unterschrift akzeptieren. Der Vertrag wird zwischen Ihnen und mir als Therapeut und nicht etwa zwischen mir und dem privaten Krankenversicherer geschlossen. Das bedeutet, auch wenn Ihre private Kasse bzw. Beihilfe die Kosten für die Behandlung nicht komplett übernehmen, sind Sie verpflichtet den Differenzbetrag selbst zu bezahlen.

Ich möchte Sie an dieser Stelle darüber informieren, dass einige private Krankenversicherer versuchen, den Ihnen zu erstattenden Betrag auf den sogenannten Beihilfesatz zu beschränken. Eine solche Kürzung der Rechnung auf das Niveau der Beihilfesätze entspricht in keiner Weise den rechtlichen Bestimmungen. Sogar das Bundesministerium des Inneren gibt in einer offiziellen Presseerklärung vom 07.02.2004 zu erkennen, dass die sogenannten Höchstbeträge der Beihilfesätze für Heilmittel (hierzu zählt die Physiotherapie) nicht kostendeckend seien. Eine weitere Presseerklärung des Innenministeriums weist ausdrücklich darauf hin, dass seine Beamten, ebenso wie gesetzlich Versicherte, eine Zuzahlung zu leisten haben.
Die Bezeichnung “Beihilfe” gibt klar Hinweis darauf, dass es sich nicht um eine vollständige Kostenübernahme handelt. Sie werden verstehen, dass diese anerkanntermaßen nicht kostendeckenden Beihilfesätze nicht als angemessenes Honorar für unsere Leistungen herhalten können. Laut eines Urteils des Oberlandes-Gerichtes Karlsruhe vom 06.12.1995 gilt: Als Privathonorar für aktive therapeutische Leistungen kann der 2,3-fache, für technische Leistungen der 1,8-fache Kassensatz als Kostenerstattung verlangt werden.

Eine Anlehnung der erstattungsfähigen Leistungen an die Beihilfesätze für Therapeuten ist nicht bindend.

Manuelle Therapie, als Beispiel, wird von den gesetzlichen Krankenkassen mit 21,34 € erstattet. Setzt man eine Behandlungszeit von 20 Minuten voraus, ergibt das einen Minutenpreis von 1,07 €. Mit 32,00 € liegt mein Honorar im gesetzlich erstattungsfähigen Rahmen und weit unter dem 2,3-fachen Satz. Ich behalte mir jedoch vor eine Behandlungsdauer von 30 Minuten festzulegen. Dieser Zeitraum ist für eine umfassende Befunderhebung und Behandlung sinnvoll und notwendig.

Informationen und Argumentationshilfen finden Sie unter www.privatpreise.de